CDU-Abgeordneter Rühs gegen Benachteiligung von «Hartz IV»-Beziehern
Schwerin (ddp-nrd). Angesichts zahlreicher offener Stellen hat der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Günther Rühs, die Arbeitgeber aufgefordert, «Hartz IV»-Empfänger bei Bewerbungen nicht zu benachteiligen. Es sei leider eine Tatsache, dass in einer ganzen Reihe von Unternehmen eine Vorauswahl bei eingehenden Bewerbungen dazu führe, dass «Hartz IV»-Bezieher aussortiert würden, kritisierte Rühs am Mittwoch in Schwerin. Grund dafür seien offenbar Befürchtungen, dass Motivation und Qualifikation nicht den Anforderungen des Unternehmens entsprechen könnten.
Diese Benachteiligung müsse beendet werden, betonte der Parlamentarier. Auch Empfänger von «Hartz IV»-Leistungen müssten eine Chance bekommen. Viele Arbeitslose seien hervorragend qualifiziert und motiviert. Menschen, die heute noch arbeitslos seien, könnten schon morgen wertvolle Fachkräfte sein.
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