Krise lässt Löhne in Ostdeutschland sinken
Leipzig (ddp-nrd). Die Wirtschaftskrise wird sich einem Zeitungsbericht zufolge auch auf die Einkommen in Ostdeutschland negativ auswirken. Laut Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) werden die Bruttolöhne in diesem Jahr um 1,7 Prozent sinken, nachdem sie im Vorjahr noch um 3,1 Prozent gestiegen waren, wie die «Leipziger Volkszeitung» (Mittwochausgabe) berichtet.
Wie IWH-Konjunkturexperte Udo Ludwig dem Blatt sagte, rechne er in Sachsen sogar mit einem Rückgang der Bruttolöhne und -gehälter «in Richtung zwei Prozent». Dies liege daran, dass der Freistaat stark in den von der Krise besonders betroffenen Branchen wie dem Autobau vertreten sei. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Sachsen würden die Löhne damit das erste Mal seit 1998 sinken.
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