Zuschlag für 16 Regionalbahnstrecken erteilt

Potsdam (ddp-nrd). Die Deutsche Bahn (DB) Regio AG und die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) haben den Zuschlag für 16 Regionalbahnstrecken in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Für die Fahrgäste bedeute das künftig mehr Qualität durch modernere Fahrzeuge, mehr Sitzplätze und mehr Kundenbetreuer in den Zügen, teilten das brandenburgische Infrastrukturministerium und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg am Montag in Potsdam mit.

Die DB Regio AG wird weiterhin den Betrieb der Linien RE1, RE7, RE11, RB13, RB14, RB20, RB21, RB22, RB23 sowie des neuen Flughafenexpress RE9 sicherstellen. Weiterhin übernimmt DB Regio ab Dezember 2014 den Abschnitt zwischen Berlin-Lichtenberg und Eberswalde als RB24, der heutigen OE60 der ODEG.

Die ODEG wird die Linien RE2, RE4, RB33, RB35 und RB51 betreiben. Auf den Linien RE2 und RE4 übernimmt die ODEG den Betrieb von der DB Regio AG.

Der Verkehrsvertrag mit DB Regio umfasst den Angaben zufolge rund 15 Millionen Zugkilometer pro Jahr, der Vertrag mit der ODEG rund sieben Millionen Zugkilometer. Das Auftragsvolumen für beide Verkehrsunternehmen beträgt insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro. Die Verträge für die Regionalbahnlinien gelten ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2011, für die Regionalexpresslinien ab Dezember 2012. Der Flughafenexpress RE9 soll zur geplanten Eröffnung des neuen Flughafens BBI in Schönefeld im November 2011 fahren. Die Verträge haben eine Laufzeit bis Dezember 2022.

Die Länder Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden den Angaben zufolge mit Abschluss der neuen Verkehrsverträge rund 55 Millionen Euro jährlich einsparen. Allein für Brandenburg seien es über 40 Millionen Euro pro Jahr.

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Donnerstag, 17. Mai 2012

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