Rostocker Unibibliothek verlängert Experiment Nachtbetrieb

Rostock (ddp-nrd). Die Rostocker Universitätsbibliothek verlängert das Experiment Nachtbetrieb für ihre größte Außenstelle in der Südstadt. Seit Einführung der Öffnungszeiten bis 24.00 Uhr vor einem halben Jahr seien 40 000 Besucher während der Nachtstunden gezählt worden, sagte Bibliotheksdirektor Jürgen Heeg am Mittwoch. Insgesamt hatte die Zweigstelle für die Bereiche Medizin und Naturwissenschaften in den sechs Monaten 200 000 Nutzer. Wegen der außerordentlich guten Resonanz gelten die von 66 auf 97 Wochenstunden verlängerten Öffnungszeiten nun bis zum Sommer 2010.

Nutzer können in den Abend- und Nachtstunden in den Lesesälen und an Computerplätzen arbeiten sowie die frei zugänglichen Medien nutzen. Ausleihen und Anmeldungen sind dagegen nicht möglich. Abgesichert wird der Nachtbetrieb durch den Wachdienst. Nicht nur Studenten und Unimitarbeiter nutzten die Möglichkeit, bis spät in den Abend zu lernen und zu recherchieren, sondern auch Einwohner aus Rostock und Umgebung, sagte Heeg. Außerdem schätzten viele Besucher die guten Arbeitsbedingungen in der Bibliothek außerhalb des normalen Besucherbetriebes.

Die Uni überlege nun auch, andere große Zweigstellen länger als üblich zu öffnen. Dafür biete sich zunächst die geisteswissenschaftliche Bereichsbibliothek an, sagte Heeg.

Allein im vergangenen Jahr liehen rund 23 000 aktive Benutzer der Unibibliothek rund 450 000 Medien aus.

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Mittwoch, 08. Feber 2012

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