Studie: Kaufkraft in Mecklenburg-Vorpommern am geringsten

Nürnberg (ddp-nrd). Die Kaufkraft in Deutschland ist einer Studie zufolge auch in der Wirtschaftskrise in und um München sowie im Taunus am stärksten. Die Regionen mit der geringsten Kaufkraft befinden sich hingegen weiter in den neuen Bundesländern, hier vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der bundesweit 419 Stadt- und Landkreise durch das Nürnberger Marktforschungsinstituts MB-Research hervorgeht. Insgesamt habe die Wirtschafts- und Finanzkrise nur «geringe Auswirkungen» auf die Konsumstärke.

Die höchste Kaufkraft gibt es demnach in diesem Jahr im Landkreis Starnberg mit 28 716 Euro pro Kopf und Jahr. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der Hochtaunuskreis und der Landkreis München mit 28 324 Euro beziehungsweise 26 378 Euro. Auf den weiteren Rängen lägen die Kreisfreie Stadt München und der Main-Taunus-Kreis. Gegenüber dem Vorjahr sei die Kaufkraft nahezu unverändert.

Die geringste Kaufkraft gibt es hingegen den Angaben zufolge im Landkreis Uecker-Randow in Mecklenburg Vorpommern mit 13 563 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der Landkreis Demmin in Mecklenburg-Vorpommern mit 13 841 Euro und der sächsische Landkreis Löbau-Zittau mit 13 973 Euro. In diesen Regionen habe sich die Kaufkraft gegenüber dem Vorjahr allerdings im Durchschnitt um bis zu 3,1 Prozent erhöht. Ähnlich schwach sei die Kaufkraft zudem im Landkreis Ostvorpommern sowie die Kreisfreie Stadt Görlitz.

Die durchschnittliche Kaufkraft der rund 82 Millionen Deutschen belaufe sich auf 18 957 Euro, was einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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Donnerstag, 09. September 2010

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