Nordex konzentriert Zentrale in neuem Verwaltungsgebäude
Hamburg (ddp-nrd). Der Windturbinenhersteller Nordex wird Ende des kommenden Jahres eine neue Firmenzentrale beziehen. Der Neubau im Hamburger Stadtteil Langenhorn sei zunächst für 600 Mitarbeiter ausgelegt, teilte das Unternehmen am Montag mit. In einem zweiten Bauabschnitt könne die Kapazität des künftigen «Nordex-Forums» bei Bedarf auf bis zu 1200 Stellen verdoppelt werden. Das dreigliedrigen Gebäude mit einer Bruttofläche von 15 200 Quadratmetern entstehe auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Ochsenzoll in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel.
Die Arbeiten für das Bauprojekt, das Ende 2010 fertiggestellt sein soll, hätten bereits Ende Juni begonnen, sagte ein Nordex-Sprecher auf ddp-Anfrage. Die Gesamtkosten für den Gebäudekomplex lägen in zweistelliger Millionenhöhe.
Entwickler, Bauherr und späterer Eigentümer des Gebäudes ist Unternehmensangaben zufolge der Baudienstleister Hochtief, während Nordex langjähriger Mieter des Komplexes wird. Außer Büroflächen seien unter anderem Konferenzräume und eine Tiefgarage mit 179 Pkw-Stellplätzen geplant. Die Immobilie werde anhand ökologischer Gesichtspunkte entwickelt. Durch den Einsatz regenerativer Energien unterschreite der Komplex die Vorgaben der Energiesparverordnung um mehr als 20 Prozent, hieß es.
Der Neubau der Firmenzentrale sei «ein wichtiger Schritt» auf dem Expansionskurs des Unternehmens, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Richterich. Der international agierende und im TecDAX notierte Konzern hatte erst Ende Juni einen Großauftrag in der Türkei gewonnen. Das Unternehmen soll für den türkischen Kraftwerksbetreiber Bilgin Enerji 39 Turbinen bei Bergama im Westen des Landes errichten. Mit Bilgin Enerji baut Nordex bereits einen Windpark auf der Halbinsel Cesme.
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