Grüne fordern klares Bekenntnis zu Solarpark auf Rügen

Neuenkirchen (ddp-nrd). Im Streit um den geplanten Bau eines privaten Solarparks auf Rügen haben die Grünen das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern zu einem klaren Bekenntnis zu dem Vorhaben aufgefordert. Der von der Juwi AG in Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) geplante Solarpark biete eine ökologisch sinnvolle Entwicklungschance für die Insel Rügen, sagte Grünen-Kreistagsmitglied Torsten Jelinski am Mittwoch in Thiessow.

Nach einem Bericht der «Ostseezeitung» (Mittwochausgabe) will der Investor auf dem früheren Raketenstandort in Moritzhagen im Inselnorden eines der größten norddeutschen Sonnenkraftwerke errichten. Vorgesehen ist die Errichtung von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von sechs bis sieben Megawatt. Insgesamt sollen 20 Millionen Euro investiert werden.

Dafür soll das rund 21 Hektar große Areal für die Dauer von mindestens 30 Jahren von der Gemeinde gepachtet werden. Die Liegenschaft befindet sich noch in Bundesbesitz. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben lehnt jedoch eine Übertragung der Fläche an die Gemeinde Neuendorf ab und plant ein öffentliches Bieterverfahren.

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Donnerstag, 17. Mai 2012

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