Industrie- und Handelskammer will Wadan und Zulieferer unterstützen
Schwerin (ddp-nrd). Die Industrie- und Handelskammern (IHK) in Mecklenburg-Vorpommern wollen die Mitarbeiter der Wadan-Werften in Wismar und Warnemünde sowie der Zuliefererfirmen unterstützen. Eine Expertengruppe soll für die Menschen an den beiden Standorten der Werft Lösungsansätze suchen und Hilfe anbieten, teilte die Kammer am Dienstag in Schwerin mit.
Die Kammern gingen von einer «ernsten Gefährdung des wichtigen Industriezweiges Schiffbau» aus, sagte der Geschäftsführer der IHK Schwerin, Ulrich Unger. Sowohl die Wadan-Werften als auch die knapp 200 Zulieferer benötigten deshalb kurzfristige Unterstützung.
Gerade bei den Zulieferern könnte es schnell zu Liquiditätsengpässen kommen und somit auch bei deren Subunternehmen, betonte Unger. Die wesentlichen Möglichkeiten einer schnellen und unbürokratischen Hilfe sollen daher bei Informationsveranstaltungen ausschließlich für Zulieferer am Mittwoch (24. Juni) in Wismar und am Donnerstag (25. Juni) in Rostock von der IHK erläutert werden.
Ziel sei auch eine Abstimmung der Interessen der Zulieferunternehmen und des Insolvenzverwalters der Wadan-Werften. «Ohne die Zulieferunternehmen ist eine Fertigstellung und Auslieferung der im Bau befindlichen Schiffe kaum möglich», sagte Unger.
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