Im Rostocker Prozess um Kindstötung sagen Mediziner aus
Rostock (ddp-nrd). Vor dem Rostocker Landgericht ist am Dienstag der Prozess gegen einen 35 Jahre alten Mann nach dem Tod seiner wenige Wochen alten Tochter fortgesetzt worden. Dem Angeklagten wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Die Verhandlung sollte mit der Befragung von Kinderärzten und eines Notarztes weitergehen.
Laut Anklage soll der Mann 2007 sein Kind im Alter von elf Wochen so heftig geschüttelt haben, dass es schwerste Hirnschädigungen erlitt und später starb. Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn Mitte Mai ausgesagt, seine Tochter aus Panik geschüttelt zu haben, weil sie beim Trinken aus der Flasche plötzlich die Augen verdreht und nicht mehr geatmet habe.
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