Vater nach Tod seines Kindes in Untersuchungshaft
Rostock (ddp-nrd). Ein nach dem Tod seiner wenigen Wochen alten Tochter angeklagter Mann aus Rostock ist in Untersuchungshaft genommen worden. Wie eine Sprecherin des Rostocker Landgerichts am Dienstag sagte, besteht dringender Tatverdacht. Zudem liege der Haftgrund der Verdunklungsgefahr vor. Der Mann habe zu Prozessbeginn Einfluss auf einen Zeugen genommen. Der Zeuge, der 17 Jahre alte Stiefsohn des Angeklagten, soll jetzt noch einmal in Ruhe vernommen werden.
Die Sprecherin bestätigte damit einen Bericht der «Ostseezeitung» (Dienstagausgabe). Dem 35-Jährigen wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Laut Anklage soll er sein Kind 2007 im Alter von elf Wochen so heftig geschüttelt haben, dass es schwerste Hirnschädigungen erlitt und später starb.
Der Prozess wird am Mittwoch mit weiteren Zeugenvernehmungen fortgesetzt.
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