Vater steht nach Tod seines Kindes vor Gericht
Rostock (ddp-nrd). Nach dem Tod seiner wenige Wochen alten Tochter muss sich ein Vater von heute (19.05.) an vor dem Rostocker Landgericht verantworten. Ihm wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Der Mann soll das Kind 2007 im Alter von elf Wochen so heftig geschüttelt haben, dass es schwerste Hirnschädigungen erlitt. Während einer intensivmedizinischen Behandlung im Krankenhaus zog sich das Baby eine Lungenentzündung zu, an der es zwei Monate später starb. Für den Prozess sind zunächst drei Verhandlungstage vorgesehen.
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