Schavan fördert Forschung in Ostdeutschland mit 135 Millionen Euro
Berlin (ddp-nrd). Für die Forschungsförderung in Ostdeutschland stellt das Bundesforschungsministerium weitere 135 Millionen Euro zur Verfügung. Wie das Ministerium am Montag mitteilte, bewilligte eine Jury mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) für die Bewerber Summen zwischen 10 und 14 Millionen Euro, die über einen Zeitraum von fünf Jahren gezahlt werden. Unterstützt werden damit Forschungen in den Bereichen Energietechnik und erneuerbare Energien, Medizintechnik und Gesundheit, Nanomaterialien, Biotechnologie oder Geotechnik.
Schavan will mit dem Programm Universitäten und Forschungseinrichtungen stärken, sowie Unternehmen dazu verhelfen, «technologisch bedeutsame Zukunftsmärkte zu bearbeiten». Erklärtes Ziel der Förderung ist es auch, Forschungskooperationen in Ostdeutschland voranzutreiben. Damit würde gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine «entscheidende Grundlage für Wachstum und Arbeitsplätze» gelegt, sagte Schavan.
In den Genuss der Förderung kommen Projekte von Universitäten in Potsdam, Greifswald, Rostock, Chemnitz, Freiberg, Halle-Wittenberg und Jena sowie des Helmholtz-Zentrums für Materialien und Energie in Berlin und des brandenburgischen Fraunhofer-Instituts für biomedizinische Technik. Eine 20-köpfige Jury traf die Auswahl aus insgesamt 24 Strategiekonzepten. In einer vorangegangenen Förderrunde erhielten bereits sechs Projekte die Förderung des Bundes.
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