ver.di fordert für Tarifrunde im Großhandel acht Prozent mehr Geld

Sternberg (ddp-nrd). Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di geht heute (29. April, 11.00 Uhr) in Sternberg mit einer Forderung von acht Prozent mehr Geld für die rund 10 000 Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in die Tarifgespräche. Die Monatsgehälter sollten ab 1. Mai aber um mindestens 150 Euro steigen, sagte Verhandlungsführerin Töpfer. Für die Auszubildenden sollen die Vergütungen um 50 Euro monatlich angehoben werden.

Die Forderungen seien auf die wirtschaftliche Entwicklung der Branche zugeschnitten, betonte Töpfer. Vonseiten der Gewerkschaft werde eine sachliche, faire und schnelle Verhandlung erwartet.

Zuletzt war in Mecklenburg-Vorpommerns Einzelhandel erst nach rund anderthalbjähriger Dauer ein Abschluss erzielt worden. Der damalige Arbeitskampf wurde aus Gewerkschaftssicht unter anderem durch den Einsatz von Leiharbeitskräften erschwert, die einige Unternehmen als Ersatz für Streikende angefordert hatten.

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Donnerstag, 17. Mai 2012

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