BUND fordert schnelles Ende der Stromerzeugung mit fossilen Trägern

Schwerin (ddp-nrd). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert in Mecklenburg-Vorpommern ab 2010 den schrittweisen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger bei der Stromerzeugung. Einen entsprechenden Aufruf an die Landesregierung haben am Samstag die Landesdelegierten einer BUND-Jahresversammlung in Schwerin verabschiedet, wie BUND-Landesgeschäftsführerin Corinna Cwielag mitteilte.

In dem Papier fordern die Umweltschützer die Politik erneut zu einem Verzicht auf das umstrittene Steinkohlekraftwerk in Lubmin auf. Statt dessen sollten landesweit verstärkt Lösungen zur Nutzung erneuerbarer Energien und Forschungsprojekte für neue Energiespeichersysteme gefördert werden. Kritisiert wurde das von SPD und CDU vorgelegte Strategiepapier «Energieland 2020», das den Ausstieg aus der Kohleverstromung erst bis 2050 vorsehe und zudem die Möglichkeit der Atomenergienutzung offen halte.

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Donnerstag, 17. Mai 2012

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