Rostocker Forscher laden wieder zur Langen Nacht des Wissens ein
Rostock (ddp-nrd). Rostocker Forschungseinrichtungen öffnen am Donnerstag (23. April) wieder die Türen für Nachtschwärmer. Auf dem Programm der sechsten «Langen Nacht der Wissenschaft» stehen rund 300 Angebote an 18 Stationen in Rostock und Umgebung. Es wird mit mehreren Tausend Besuchern gerechnet, im vergangenen Jahr waren es rund 6000, wie Robert Uhde von den Veranstaltern sagte.
Neben der Universität und den medizinischen Einrichtungen der Stadt öffnen Forschungsinstitute, innovative Firmen und Gymnasien ihre Türen. «Mitwisser» werden auch im Planetarium, dem Zoo und in der Warnemünder Robbenstation erwartet. Die Besucher sind eingeladen zu Vorlesungen und Diskussionsrunden, sie können selbst experimentieren, Labore besichtigen und mit Forschern und Entwicklern ins Gespräch kommen.
In der Wissensnacht geht es unter anderem um die Energiebilanz von Himbeerbrause, die Schnelligkeit von Wasserflöhen und Knochenersatz aus Pulver. Vorträge befassen sich mit Finanzkrise, Sinnestäuschungen und Werbetricks. Laien können am Simulator ein Segelschiff bei Nacht in die Einfahrt von Warnemünde navigieren und die Reichweite von Laser-«Schwertern» in den Himmel testen. Auch von und für Kinder gibt es eine Reihe von Veranstaltungen. So plaudern Schüler des Innerstädtischen Gymnasiums über tierische Redewendungen und «freigelassene Bücher». Erstmalig kann bei einer Rostocker Wissensnacht «Die Kopfball-Experimente-Show» des WDR-Fernsehens live bestaunt werden.
(lange-nacht-des-wissens.de)
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