Weniger betrunkene Teenager
Schwerin (ddp-nrd). In Mecklenburg-Vorpommern sind entgegen dem Bundestrend weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung in Kliniken eingewiesen worden. Im vergangenen Jahr mussten im Nordosten 142 Minderjährige nach exzessivem Alkoholkonsum im Krankenhaus behandelt werden, wie die Techniker Krankenkasse am Dienstag mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es noch 172 Teenager (2006: 169). Die Daten basieren auf den Angaben der Ersatzkassen im Land mit rund 580 000 Versicherten.
Demgegenüber steigt nach Angaben der Ersatzkassen bundesweit die Zahl der Krankenhausaufenthalte betrunkener Jugendlicher. So mussten im vergangenen Jahr 7500 Teenager mit der Diagnose Alkoholvergiftung in Kliniken eingewiesen werden, 2007 waren es 6700 junge Patienten (2006: 5700).
Durchschnittlich bleiben die Betroffenen eineinhalb Tage zur Behandlung und Beobachtung im Krankenhaus. Dabei entstehen Kosten in Höhe von rund 600 Euro pro Fall.
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