Telemedizin hält Einzug in der Gesundheitsprävention

Greifswald (ddp-nrd). Telemedizinische Systemlösungen sollen in Mecklenburg-Vorpommern zunehmend auch für die Gesundheitsprävention genutzt werden. Ein erstes Projekt zur Überwachung von Probanden mit potenziellen Krankheitsrisiken werde vom Land mit 597 000 Euro gefördert, kündigte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) am Montag auf einer Fachkonferenz in Greifswald an.

Dafür werde das Rostocker Institut für Präventivmedizin gemeinsam mit Wirtschaftspartnern ein neues Geräte- und Übertragungssystem zur permanenten Überwachung gefährdeter Personen entwickeln, sagte Projektleiterin Regina Stoll. Dazu würden die Patienten auf freiwilliger Basis während ihrer Berufsausführung, in der Freizeit oder beim Sport mit speziellen Sensoren ausgestattet, die zum Beispiel Parameter zu Herz-, Gefäß- und Lungenfunktionen kabellos an einen mobilen Mikrocomputer übertragen. Dieser Rechner werde dann alle Messergebnisse in Echtzeit an eine medizinische Datenbank senden. Bei Bedarf könne der behandelnde Arzt dann sofort eingreifen, sagte Stoll.

(folgt Zusammenfassung bis 13.30 Uhr)

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Donnerstag, 17. Mai 2012

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