Bürgerbeauftragter registriert mehr Anfragen und Beschwerden

Anklam (ddp-nrd). Die Zahl der bei Mecklenburg-Vorpommerns Bürgerbeauftragten Bernd Schubert eingegangenen Anfragen, Bitten und Beschwerden hat 2008 deutlich zugenommen. «Im vergangenen Jahr haben uns 1800 Beschwerden erreicht, rund 300 mehr als im Jahr zuvor», sagte Schubert am Donnerstag dem «Nordkurier» (Onlineausgabe). Die meisten Eingaben habe es zu Nachzahlungsforderungen im Rahmen der sogenannten Altanschließer-Problematik im Abwasserbereich gegeben. Aber auch Fragen zum Baurecht und zum Arbeitslosengeld II würden weiter eine Rolle spielen.

Schubert will seinen Tätigkeitsbericht für 2008 am Freitag offiziell in Schwerin vorstellen. Der Bürgerbeauftragte des Landes hat elf Mitarbeiter. Darunter sind nach Schuberts Angaben vier Justitiare. Jede mündlich oder schriftlich eingegangene Anfrage und Beschwerde werde garantiert beantwortet, versicherte Schubert. Bürgerbeauftragte gibt es nur in vier Bundesländern.

Schubert war Ende 2006 vom Landtag für die Dauer von sechs Jahren zum neuen Bürgerbeauftragten gewählt worden. Der frühere CDU-Landtagsabgeordnete trat sein Amt im Februar 2007 an.

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Donnerstag, 17. Mai 2012

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