Jagdschloss Granitz zeigt Porträts aus Putbuser Fürstenhaus
Granitz (ddp-nrd). Im Jagschloss Granitz auf der Insel Rügen wird am Freitag eine Sonderausstellung mit Porträts aus dem früheren Putbuser Fürstenhaus eröffnet. Zu sehen seien unter anderem restaurierte Bildnissen von Sophie Charlotte Wilhelmine Gräfin zu Putbus und Stadtgründer Wilhelm Malte I, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.
Die Ausstellung wurde von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit Nachkommen des Fürstenhauses unterstützt. Neben den Ölgemälden werden auch unterschiedliche Arbeitstechniken von Chefrestaurator Georg von Knorre vorgestellt. Die Ausstellung soll bis zum Jahre 2012 gezeigt werden.
Das auf einem bewaldeten Höhenrücken im Südosten Rügens gelegene Jagdschloss Granitz war zwischen 1837 bis 1852 als Zweitwohnsitz der Putbuser Fürstenfamilie errichtet worden. Es diente in erster Linie der standesgemäßen Unterbringung von Gästen aus europäischen Adelshäusern. Seit mehr als 100 Jahren ist es auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
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