Linke-Chef Ritter warnt Wähler vor NPD
Schwerin (ddp-nrd). Mit Blick auf die Kommunalwahl im Juni warnen die Linken vor den Aktivitäten der rechtsextremen NPD. Auch wenn die NPD es offenbar nicht geschafft habe, flächendeckend Kandidaten für die Kommunalwahl zu gewinnen, bestehe kein Grund zur Entwarnung, sagte der Landesvorsitzende der Linken, Peter Ritter, am Samstag in Schwerin. Mit 70 Bewerbern insgesamt könne die NPD im Wahlkampf ihre verfassungsfeindlichen und demokratiegefährdenden Parolen verbreiten.
Es lohne sich genauer hinzuschauen, sagte Ritter mit Blick auf den Landkreis Demmin. Dort stelle sich ein Einzelbewerber zur Wahl, der Mitglied der NPD sei, für diese aber nicht offiziell antrete. Sollte der als Einzelbewerber in den Kreistag gewählt werden, werde dieser seine politische Heimat kaum verleugnen, sagte Ritter.
Im Wahlkampf werde genau darauf zu achten sein, wer wie mit welchen Argumenten um die Gunst der Wähler werbe. Die Erfahrungen nach zweieinhalb Jahren NPD im Schweriner Landtag machten deutlich, dass der NPD die Sorgen der Menschen egal seien. Die Partei missbrauche die Bürger lediglich als Stimmvieh.
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