Sellering verteidigt positive Seiten der DDR
Berlin (ddp-nrd). Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hat seine auch positive Sicht auf die DDR verteidigt. Natürlich sei die DDR kein Rechtsstaat gewesen, sagte er der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). Es habe Willkür und Unterdrückung gegeben. Aber es sei auch nicht so, dass es überhaupt nichts Gutes in der DDR gegeben habe.
Als Beispiel nannte er das System der Polikliniken, das Angebot an Kinderbetreuung und auch manches im Schulbereich. Im 20. Jahr nach dem Fall der Mauer dürften die Bilanzen nicht nur aus westlicher Sicht gezogen werden, forderte der SPD-Politiker, der selber aus Westdeutschland stammt.
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