Berufung zum «Bombodrom» droht offenbar zu scheitern
Berlin (ddp-nrd). Die Berufungen des Bundesverteidigungsministeriums gegen Urteile zum geplanten Bombenabwurfplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide bei Wittstock drohen offenbar zu scheitern. Bei der mündlichen Verhandlung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg deutete der Vorsitzende Richter Jürgen Kipp am Donnerstag in Berlin an, dass die Bundeswehr in wichtigen Detailfragen «schlechte Karten» habe. Der Zwischenstand nach gut dreistündiger Verhandlung spreche dafür, dass die Berufungen des Verteidigungsministeriums gegen Urteile des Potsdamer Verwaltungsgerichts zu sogenannten Bombodrom keinen Erfolg haben könnten. Es sollten aber noch weitere Punkte besprochen und diskutiert werden.
Ebenfalls Lesenswert:
- Bundestag diskutiert «Bombodrom»-Urteil
- Gericht verhandelt über geplanten Bombenabwurfplatz bei Wittstock
- Gericht verhandelt über geplanten Bombenabwurfplatz bei Wittstock (Mit Bild und Datenblatt)
- Linke fordert Verzicht auf Brandenburger «Bombodrom»
- Stübgen kritisiert Ausbleiben der Urteilsbegründung zum «Bombodrom»
